2 Kommentare

  • Angela 30. April 2018 Antworten

    Liebe *Daphne*,
    was mir bisher an deinen Videos gefallen hat – wie du kontroverse Themen ansprechen kannst ohne jemandem auf den Schlips zu treten – stört mich hier irgendwie… Ich denke, weil der Glaube an Jesus Christus, oder besser gesagt, ihm nachzufolgen, nicht mit political correctness zu vereinbaren ist. Hast du es nicht selbst mal in einem Video gesagt: wer Jesus nachfolgen will, kann nicht „normal“ sein, oder so ähnlich. Deshalb fände ich es bei diesem Thema angebracht, statt deiner sonst durchaus bewundernswerten Diplomatie (mir fällt gerade kein besseres Wort ein) einfach zu sagen „hey Leute, Jesus bedeutet mir einfach alles, ich halte nicht nur theoretisch für wahr was in der Bibel steht, sondern ich lebe 24/7 Beziehung mit einer Person, mein Glaube ist DER rote Faden in meinem Leben… deshalb ist es für mich auch undenkbar und praktisch unmöglich, meine Kinder in dieser Hinsicht neutral zu erziehen… Im Übrigen ist es auch klar wie Kloßbrühe, dass neutrale Erziehung eine Illusion ist. Egal ob du Buddhist, Veganer, Kommunist, Rassist… bist, deine tiefsten Überzeugungen werden deine Kinder in irgendeiner Weise beeinflussen….“

    Mein Mann und ich sagen unseren Kindern übrigens falls es irgendwie darum geht, natürlich auch dass wir glauben dass Menschen die Jesus nicht nachfolgen in die Hölle kommen. Natürlich benutzen wir das nicht als Angstmache und „predigen“ es auch nicht von uns aus…nur wenn Fragen dazu aufkommen. Aber es ist nun mal Teil dessen was wir glauben, und ich finde es nicht nur bei unseren Kindern sondern auch anderen gegenüber fahrlässig, die unangenehmen Seiten der „frohen Botschaft“ zu verschweigen (Sünde, Verdammnis, Verfolgung etc). Wenn man das ganze Evangelium vermittelt gehört das doch genauso dazu wie Gottes Liebe. Tut man einem Todkranken einen Gefallen, wenn man ihm seinen Zustand verschweigt, obwohl man weiß dass er unweigerlich bald sterben wird? Oberflächlich betrachtet vielleicht schon, aber man nimmt ihm letztlich die Chance selbst zu entscheiden: lässt er der Krankheit ihren Lauf oder macht er eine Therapie, kann er sich bewusst verabschieden und sein Leben ordnen oder nicht…

    Soweit mal meine Gedanken dazu.

    Liebe Grüße, Angela

    • Daphné 30. April 2018 Antworten

      Hallo Angela,
      Danke für deinen ausführlichen und konstruktiven Kommentar!
      Mir ist noch nicht ganz klar, was genau du an dem Video als „auf-den-Schlips-tretend“ empfindest. Ist es grundsätzlich die Art wie ich es sage, oder hat es eher damit zu tun, dass du dich tatsächlich auf den Schlips getreten gefühlt hast? Das würde mich interessieren!
      Und wegen dem Thema mit der Hölle: Ich weiß nicht wie alt deine Kinder sind, aber ich kann natürlich nur als eine Mutter von einem 5jährigen und einem 2jährigen reden. In 10 Jahren werden unsere Gespräche sicher auch anders aussehen, aber dann haben die Kinder auch schon eine andere Unabhängigkeit von mir und meiner Art zu denken und zu leben.
      Liebe Grüße,
      daphné

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