Gott im Alltag

Auf dem Wasser bist du sicher

Auf dem Wasser bist du sicher

Hattest du schonmal das Gefühl, nein, ganz tief in dir die Gewissheit, dass du etwas tun sollst, was dir sehr viel abverlangt? Wofür du deine Sicherheiten verlässt und du nicht weißt wie es ausgehen wird?
Vielleicht spürst du, das du ein klärendes Gespräch suchen sollst und du hast Angst vor dem Ergebnis. Oder du sollst etwas beenden, weil es dir nicht gut tut, vielleicht sogar deinen Job, ohne zu wissen wie es weitergeht.
Du sollst auf dem Wasser gehen, ohne Sicherheiten, mit der Gefahr des Untergehens.
Du spürst zum ersten Mal, dass da hinten in den Wellen deine Berufung liegt, aber wer passt auf, dass du nicht vorher schon sinkst?

Ungefähr so ging es mir in den letzten Monaten. Ich spürte den Drang, einen Weg zu schaffen, über den ich meine Gedanken über das Leben und Gott teilen kann. Mein Kopf floss jeden Tag über vor neuen Ideen und Erkenntnissen. Als die Idee mit dem Blog kam, machte so vieles zum ersten Mal Sinn. Sogar Wünsche, die ich für die Zukunft habe, könnten sich damit realisieren.
Aber was ist, wenn mir nach ein paar Wochen die Gedanken ausgehen? Vielleicht interessiert das was ich schreibe ja niemanden. Was denken die, die mich kennen darüber? Fremde Leute können mich kennenlernen, ohne das ich sie kenne. Wenn ich schreibe, soll es ehrlich sein. Aber ehrlich ist gefährlich. Will ich mich öffentlich so verletzlich machen? Was, wenn man mich falsch versteht?

DAS IST MIR ALLES ZU UNSICHER!

Doch was ist das in mir, das mich drängt? Ich will das ja garnicht selbst. Ist es vielleicht das Flüstern, der Wind? Wer war das nochmal? Nennt man ihn nicht auch den Heiligen Geist, Gott in mir?
Was kann es sicheres geben, als sich Gottes Leitung anzuvertrauen? Mein Gefühl von Sicherheit wenn ich Job und Geld habe und den Menschen gefalle, ist doch so oder so trügerisch.
Jobs können gekündigt werden, Geld kann für plötzliche Krankheit verloren gehen und Menschen kann ich nur gefallen, solange ich mich verhalte wie sie es von mir erwarten.
Was, wenn die Wellen der sichere Ort sind, weil mein Boot nur aus Papier ist?
Jetzt weiß ich es:
Es gibt keinen sichereren Ort, als in Gottes Willen zu leben!

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