6 Kommentare

  • Natalie M. 2. Dezember 2017 Antworten

    Liebe Caroline,
    danke für dieses Video und deine Gedanken und Erfahrungen zu diesem spannenden Thema! 🙂 Ich kenne ähnliche Situationen wie die, die du aus dem Gottesdienst geschildert hast. Auch ich finde es schade, dass Kinder oft als störend empfunden werden, gleichzeitig merke ich jedoch auch, dass ich selbst nicht ganz frei davon bin: Nach einem Restaurantbesuch mit unseren kleinen Kindern beispielsweise fühle ich mich hinterher oft gestresst und denke: „Ohne Kinder wäre das entspannter gewesen.“ Gleichzeitig würde ich sie natürlich nie missen wollen! Ich finde es also schade, dass Kinder im Gottesdienst oft als Störungen gesehen werden, bin aber in meinem Alltag leider oft auch nicht anders. Was ich damit sagen will: Ich finde auch, dass wir Kinder mehr schätzen und weniger als störend empfinden sollten. So wie Jesus es uns vorgelebt hat. Wie diese Veränderung aber ganz konkret bei mir persönlich anfangen kann, beschäftigt mich jetzt gerade. Sie beginnt sicher mit dieser Bewusstwerdung meiner eigenen Einstellung. Falls du weitere Ideen hierzu hast, würde ich sie sehr gerne erfahren. Danke für dein Video mit diesen wichtigen Gedanken! 🙂
    Liebe Grüße, Natalie

  • muriel 2. Dezember 2017 Antworten

    go Daphné go! wertvolle Gedanken 💌

  • Sarah 2. Dezember 2017 Antworten

    Wow! Erstens finde ich dich super sympathisch und zweitens habe ich mir in letzter Zeit ganz ähnliche Gedanken gemacht. Ich habe ein Kind, das einfach das Kinderprogramm NIE besuchen will und das hat mich irgendwie auch zum Fragen gebracht, ob ich dann als Mutter eigentlich nicht mehr erwünscht bin… ich finde aber das Kinder auch außerhalb der Kirche immer häufiger „ausgelagert“ werden. Sie kommen ins Smalland, Kitas und zu Babysittern um uns am besten nirgendwo zu „stören“. Dabei stören meine Kinder mich gar nicht – ich habe sie gern bei mir. 😊

  • Martha 2. Dezember 2017 Antworten

    Ich kann dich da total verstehen. Wir sind auch schon „geflogen“… Bei uns in der Gemeinde ist es relativ normal, dass im hinteren Bereich Kinder spielen und auch „muh“ und „mäh“ sagen, und da liegen auch Spielsachen… Bei meinen Eltern (Landeskirche) habe ich erlebt, dass mich eine Frau schon vor Beginn des Gottesdienstes ansprach „Die sind doch dann nachher aber ruhig?!“ Der nächste Schritt war dann, dass die Frau vom Pastor herumging und Betreuung anbot. Grundsätzlich eine nette Idee, aber meine Kinder wollten halt nicht 🙂 Und ich habe auch schon erlebt, dass jemand mit Kind rausgeschickt wurde und die Gemeine protestierte, was ich super fand! „Das Baby stört doch nicht, die sollen da bleiben!“ Aber der Pastor meinte, so könnet er nicht predigen… Also, schon ziemlich schräg, finde ich. Ich denke, als Eltern sollte man das Gespür haben, wo die Grenze ist. Wenn ein Kind brüllt, geh ich natürlich raus. Aber „normale“ Kindergeräusche sollte eine Gemeinde doch eigentlich eher freuen als nerven. Ich dachte mir dann: Möchte die in ein paar Jahren hier die Tür absperren, weil niemand mehr kommt? Das ist doch die Gemeinde von morgen! Liebe Grüße von Martha

  • Daniela 2. Dezember 2017 Antworten

    Hey Du. Danke für dieses wundervolle Video. Ich erlebe das leider bei uns sehr häufig im Gottesdienst und es ist auch aus verschiedenen Gründen ein ganz großes Thema in meiner Gemeinde, bei dem ich mit meiner Sichtweise, die deiner gleicht, leider in der absoluten Minderheit bin.
    Wobei ich persönlich mit meiner Familie und meinen Kindern mit unserer Kompromisslösung einigermaßen gut leben kann, es gibt eine Videoübertragung im Nachbarraum. Aber es ändert ja nichts an der grundsätzlichen Problematik, die du ansprichst, denn die wird dadurch nicht aufgelöst.
    Und dass ein bindungs- und beziehungsorientierter Umgang mit Kindern generell in der deutschen Christenheit leider kein Thema ist, das treibt mich schon lange um und macht mich ebenfalls im Wechsel sprachlos und wütend. Ich werde darüber in den nächsten Tagen auch etwas schreiben. Vielleicht können wir ja unsere Gedanken dazu bei Gelegenheit auch nochmal ein bisschen vernetzen und wer weiß, durch unsere tolle neue Gruppe lässt sich da ja vielleicht auch mal der eine oder andere Stein ins Wasser werfen :-).

  • Sarah 2. Dezember 2017 Antworten

    Danke für deine Gedanken! Ich finde deine jesusmäßige Einstellung dazu super und wünsche mir selber mehr davon. Leider habe ich häufig auch den Impuls “ das stört jetzt aber“, wenn Kinder laut sind. Dabei will ich das wirklich nicht! Und jetzt bin ich selber Mama… Ich glaube uns allen tut da Gelassenheit gut! Zu dem Thema kommt mir noch das Buch „Schrei der Wildgänse“ in den Sinn. Da gibt es ein Kapitel, dass beschreibt wie NORMAL Gemeinschaft/ Gottesdienst mit Kindern sein kann und wie sehr Jesus das liebt!

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