Gott im Alltag

Wo Gott sich für dich versteckt

Neulich war ich im Supermarkt einkaufen und habe für Turbo ein leckeres Kakaogetränk aus dem Kühlregal gekauft. Als wir Zuhause waren stand das Getränk auf dem Tisch. Der Name des Getränks war ansprechend für ein Kind in Turbo´s Alter: „Piratendrink“. Ich las den Namen und dachte: Wenn Turbo das liest, wird er das unbedingt trinken wollen. Dann fiel mir allerdings ein, dass Turbo noch nicht lesen kann. Deshalb stand das Getränk erstmal unberührt da.

Überall stehen ansprechende Worte und interessante Texte, doch wenn man die Buchstaben nicht kennt und nicht gelernt hat zu lesen, wird man sie wahrscheinlich nicht einmal wahrnehmen.
Ich glaube, dass es mit Gottes Reden und Wirken oft ähnlich ist. Gottes Gegenwart ist überall auf der Erde. Die Engel im Himmel rufen sich gegenseitig zu: „Die ganze Erde ist voll seiner Herrlichkeit!“ (Jesaja 6,3). Doch wenn wir die Buchstaben der himmlischen Realität nicht lesen können oder wollen, werden wir es nicht sehen. Es wird uns auch nicht interessieren, vielleicht bezweifeln wir sogar, dass Gott überhaupt wirkt oder existiert.
Doch Gottes Herrlichkeit ist überall!
Willst du sie sehen?

Dann habe ich drei Tipps für dich:

1. Sag zu Gott: Ich möchte deine Herrlichkeit auf der Erde sehen lernen!
Er hat sich überall versteckt um von suchenden Herzen gefunden zu werden. Eine ehrliche Bitte wird Gott niemals ausschlagen.

2. Danke Gott für alles Gute
Alles Gute kommt von Gott. Wenn du beginnst ihm im Alltag für Kleines und Großes zu danken, wird dir bewusst werden, wie viel Gott in deinem Leben wirkt. Das muss nicht jedesmal eine riesige Gebetszeit sein. Ich sage immer wenn etwas Gutes passiert oder wenn etwas Schlimmes verhindert wurde einfach nur „Danke Jesus“. Turbo macht das inzwischen auch schon. Heute hat er gesehen, dass Flamingo auf etwas herum kaute. Es war ein kleines Plastikteil, das von einem Spielzeug abgebrochen war. Als ich es ihm aus dem Mund genommen hatte sagte Turbo von sich aus: „Danke Jesus“.

3. Achte auf Zufälle
Seit zwei Jahren schaue ich fast jeden Tag genau im 22.06 Uhr auf die Uhr. Teilweise habe ich davor und danach den ganzen Abend nicht auf die Uhr gesehen, nur genau in dem Moment. Das ich genau um diese Uhrzeit auf die Uhr schaute viel mir deshalb direkt auf, weil das mein Geburtsdatum ist, der 22. Juni. Ich hätte sagen können, dass es nur Zufall ist. Stattdessen habe ich Gott gefragt, ob er mir damit etwas sagen will, da es über mehrere Monate konstant jeden Abend passierte. In dem Moment kam mir ein Gedanke: Gott erinnert mich jeden Tag an meinen Geburtstag um mir zu sagen: Ich freue mich jeden Tag darüber, das du geboren bist! Wenn ich jetzt um 22.06 Uhr auf die Uhr schaue weiß ich, Gott freut sich über mich.

Ich werde immer wieder dafür belächelt überall Gottes Wirken sehen zu wollen. Das ist für mich in Ordnung. Du musst das nicht so machen. Aber wenn du dich nach mehr von Gott in deinem Alltag sehnst, können diese Tipps ein guter Anfang sein, ihn in deinem Leben zu entdecken. Er ist nämlich schon lange da.

    1 Kommentar

  • […] heißt das nicht, dass wir alles wissen. Es heißt, dass wir Gottes Wirklichkeit, sein Wirken und seine Herrlichkeit erkennen können. Es heißt, dass unsere Beziehung zu Gott ohne Verhüllung ist, sondern […]

Was denkst du?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.